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Ebola-Epidemie im Kongo - WHO ruft Gesundheitsnotstand aus Kostenloser MP3-Download

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  • 2019-07-18T09:05:35.000Z

  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen der Ebola-Epidemie im Kongo den internationalen Gesundheitsnotstand erklärt. Das entschied die Organisation nach einer Sitzung eines zuständigen Expertenrates. Allerdings bestehe nach wie vor nur eine regionale, keine internationale Bedrohung, betonte der Vorsitzende des Expertenausschusses, Robert Steffen. Seit etwa einem Jahr dauert der erneute Ausbruch der Infektionskrankheit in dem afrikanischen Staat an. Mehr als 1600 Menschen kamen bereits ums Leben, derzeit sind rund 2500 Fälle von Infektionen registriert. Damit ist es die Epidemie mit dem meisten Todesopfern nach dem schweren Ausbruch 2014 in Westafrika, bei dem mehr als 11.300 Menschen durch die Infektion starben. Der Notstand bedeutet vorrangig, dass in dem Land verstärkt Maßnahmen ergriffen werden, um eine Ausbreitung der Krankheit einzudämmen und sie besser zu bekämpfen. So können etwa schneller Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden, zudem sollen zusätzliche medizinische Hilfskräfte ausgebildet werden. Von Reisewarnungen oder gar Grenzschließungen sieht die WHO ab. Zwar muss eine grassierende Krankheit auch für weitere Länder eine Bedrohung darstellen, damit die WHO sich dazu entschließt, den Notstand zu erklären. Allerdings hat sich der Ebola-Virus bei dem aktuellen Ausbruch kaum über die Grenzen des Kongos hinweg verbreitet. Lediglich in Uganda waren im Juni drei Ansteckungsfälle registriert worden. Derzeit geht die WHO eigenen Angaben zufolge nicht davon aus, dass eine weitere Ausweitung der Krankheit drohe.
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